Plagiatage

P  L  A  G  I  A  T  A  G  E  N    P  L  A  G  I  A    T  A  G  E    P  L  A G I A T

 P. in hellem Hemd, offen, um ihn seine Jugendlichen;  er,  offen,    “understatement” pur. „Im nächsten Jahr habe ich noch ein halbes Kilo abgenommen!“ der schmale Spucht, aber muskulös, wie man´s vor Jahr und Tag in,  bestellten?  Bildern gezeigt bekam    „…nichts Krankes ist an meiner Politik, ich, mit offenem Hemd!“

 

Ja, Martin, Romananfänge wie die sommerliche Morgenstunde da alle Menschen sich frisch und neu fühlen, empfänglich für jegliche Sinnes- und Gedankenwunder (zum) spielerischen Zusammenspiel der Figuren,  wie der des älteren Freundes Peter Sch., der eine „fanatische Abneigung gegen Cezanne pflegte“,  das darf ein Maler! Figuren, die oft im Bett sind, „dem Ort wo gnädig der Traum regiert.“

 

Oder Jack U. von dem Elfriede Jelinek oder Günter Nenning, den ich nicht kenne, an den Bundespräsidenten, den in Österreich präsidierenden, schrieben: “Einen so gut auf die Freiheit vorbereiteten Mörder finden wir nie mehr wieder!“    nein, das hatte der Direktor der Haftanstalt gesagt!   Und U. weicht nach LA aus, weitere Prostituiertenmorde, bis er sich, verhaftet, selbst erdrosselt.  Die Kordel ist mit demselben Knoten geknüpft, den man auch bei seinen Opfern fand.

 

Anshu J. und Jürgen F.    nach römischem Vorbild, die auch schon zwei Konsuln beriefen, bevor Josef A.    nein, es war Julius C. die monobasiliske Herrschaftsform zur Perfektion trieb, also, die beiden werdens schon richten, ist doch wenigstens einer Investmentbanker    was man doch mit „C“ in bancer schreiben müsste    ob sich die beiden die BONI teilen?    Astrid Sch.. Coach in Berlin. weiß um die Probleme    aber ich weiß aus meiner Zeit mit Werner T.  das das auch gutgehen kann. Schade, damals kannte man das mit den BONI noch nicht so gut.      

Und Frank P.    der „Pabst“ heißt aber nicht ist    sagt auch, dass Quallen fast kein Eigenaroma haben  und sich deshalb so gut als Geschmacksträger eignen!    wie Kuddeln und z.B. Olivenöl,  füge ich, Hobbykoch für Gemüse, hinzu. Ferdinando B., Zoologe in Lecce, weiß, dass sie im Mittelmeer jetzt ständig präsent sind, früher nur alle paar Jahre für ein paar Jahre. Dabei kauft Frank P  siehe oben    in Vancouver nur die Schirme, denn die sind deutlich zarter als die eher gummiartigen Innereien!

 

Dagegen lehnt Karin H. in H., wo vermutlich immer noch keine Quallen auf dem Fischmarkt in Altona angeboten werden, sich zurück in die Kissen des eierschalenfarbenen Sofas als einem    für sie    privaten Ort, der    auf sie    immer beruhigend wirke. Und die Werber haben herausgefunden,  wie die Deutschen wohnen, und    die Praktikanten gießen die Blumen: die Müllers seien mit ihrer „Couch – Schrankwand – Teppich – Lösung“ ganz zufrieden. Aber Hartmut H.,  Professor von der Humboldtuniversität    früher Oldenburg    weiß: „Die funktionale Trennung . . . wird einem verstärkten Bedürfnis nach Flexibilität weichen!“.

 

Aber nun, Elham al-Q., diese zierliche Frau in der schwarzen Abbaya, weiß heute, dass die    eigenen    Grenzen  viel weiter entfernt liegen, als man denkt. Erst zog sie am Strand von Dubai vor der Kulisse des Luxushotels              „ Burj-al-Arab“ einen Landrover hinter sich her, der wog 2,5 Tonnen und sie    49 Kilogramm,  dann verließ sie am 17. April die „Borneo-Ice-Station“  und erreichte am 23. April (des gleichen Jahres!) den Nordpol  und leerte dort einen Beutel Wüstensand aus, den sie mit sich geführt hatte. Ihre Vorfahren hatten sich nämlich in der Wüsten einfach ernährt, aßen am Morgen vor der Arbeit, was da auch immer zu tun war, ein paar Datteln und  Brot, mussten aber geistig wendig  sein, um in ihrer Umwelt zu leben. Das war Elham sicher auch!  Persönliche Anmerkung des Plagiators: Ich selbst wollte als Kind Nordpolforscher werden, weil man dann immer Ölsardinen essen dürfe und nie dies schreckliche frische Gemüse und Salat!

 

 

Mehr isst ja Corinna B.  Sie hat dem Feierabendgrillen bei Christian S. (Er heißt wirklich „Senff“!) beigewohnt und mit gegessen: Schafskäse mit Chili, Tomate und Kräutern, Tiefseegarnelen mit Ananas und Mango-Koriander-Marinade (wie schmecken wohl die Garnelen pur?)  Jacobsmuscheln mit Ingwer und Senf (mit einem“F“), Lammkotelett mit Zitrone, Filet vom Hereford-Rind mit Pacetta und Kräutern, auf Zedernholz gegarte Rochenflügel( (es handelte sich tatsächlich um Thunfisch), geschmorte Zwiebeln, gegrillte Zuccini, Süßkartoffel, sommerliches Gemüse aus dem Tontöpfchen, Brot, Joghurtdips und Kräuterquark und zuletzt Dattel-Ananas-Spieß mit griechischem Honig. Danach war an Arbeit nicht mehr zu denken.

 

Während dessen hat Volker K.    Technikvorstand der Bahn    Bauaufträge für € 700 Millionen  vergeben um zu verdeutlichen, wie ernst es ihnen ist. Aber sagt Winfried K. „—und das Volk hat das letzte Wort!“  Aber sagt Heiner G. nochmals, dass es „billiger und zweimal besser“ auch geht, aber Peter R. hingegen unterstützt die Linie der  Bahn (die ja auch rechtskräftige Verträge hat), obwohl  . . . liest man im Anschluss zur Wetterlage: „Im Osten regnet und gewittert es immer mal wieder. Sonst setzt sich die Sonne allmählich durch. Bis 21 Grad „      schon wieder „21“     wie verhext.       

 

Von dem Blatt komme ich gar nicht los: Erwin T. vertraut einer ganzen Reihe der jetzt handelnden Politiker. Doch grundsätzlich gelte: „Ich würde keinem trauen, der sich nicht an Recht und Gesetz, nicht an die Verfassung hält!“ und erinnert daran,  dass das „C“ in „-DU“ nicht für „C-onservativ“ und nicht für     C-omputer steht sondern für . . . usw. Und fehle es der U. auch an einem wirtschaftspolitischen Gesicht  (nicht „Gewicht“)  und das sei eine Überlebensfrage (nicht „Überlegensfrage“) wenn sie Volkspartei bleiben will!    .  .  . ist sie das denn?

 

Dafür wird der Wagen, den Bernhard C. vom 13. August an über die Salzseen prügeln wird  (bei Utah, USA)   um, hinter sich den vom Reglement vorgeschriebenen Bremsfallschirm, mit weit über 7000 Touren 250, vielleicht 289 K/h zu erreichen    mit dem „Saline4Fin“ , einem ausgerüsteten R4!      Auch innen ist nichts mehr, wie es einmal war:  keine Verkleidung, armdicke Überrollbügel . . . eine aus Blech geschweißte Sitzschale mit dem Kuschelfaktor eines Schraubstocks . . . und unter der Haube steckt  ein 1,5Liter Vierzylinder aus dem R5 – Turbo.                                                                                                        Dann schieben die Franzosen  ihren R4 ganz sachte in den Überseecontainer.

    

Aber auch Michael H. will künftig nicht ausschließlich privatisieren! 1997 habe es ernsthaft städtische Überlegungen gegeben, daraus ein Musicaltheater zu machen. So habe er damals  überhaupt erst mal eine Struktur in das Programm bringen müssen, erinnert er sich. Jeweils ein Komponisten-  und ein Interpretenporträt bildeten . . . das künstlerische Rückgrat    und ist doch heute dabei, ein ganz anderes Haus einzurichten: sein neues Heim im Rheingau. Vielleicht finden wir ihn eines Tages  als Leiter eines (von den unendlich vielen) kleinen feinen Festivals im Süden, wo sich die Arbeit mit einer noch angenehmeren Lebensart verbindet:  Spoleto, Cortona, Panicale?

 

Anders lebte Wolfram H., der anfangs kaum beachtet wurde als er „in Schulterhöhe, so breit wie ein Farbroller“ einen Strich um (West-)Berlin gezogen hat, genauer: ziehen wollte, bis ihn zwei (DDR-)Grenzer durch eine der unauffälligen kleinen Türen in der Mauer (für die die wohl einen Schlüssel hatten?!)  zogen. Nach dem (DDR-)Urteil kam er nach Bautzen (wo Walter U. wohl nie eingesessen hat?) für neun Monate bis Wolfgang V.    der dafür bekannte Anwalt    den „Austausch“ abwickelte, für 500 000 Mark, glaubt W. Da war sein Sohn schon drei  Monate alt. Er hatte zwar die Geburt verpasst aber nun war er nicht länger nur auf dem Papier Vater (vielleicht auch noch weiterer Kinder?)         

 

Um Malerei ging es auch Ileana S.    aber nicht nur! So „baute“ für sie ja auch ein Bildschnitzer aus Südtirol (seltsamerweise nicht aus Oberammergau) und, genau genommen, für Jeff K. ein hölzernes Abbild von Buster K. zu Pferde, lebensgroß!  Viele solche Sachen kann man jetzt im Palazzo der Peggy G. – Collection in V. sehen    wenn man schon wegen der Biennale sowieso hinfährt und noch so viel Energie über hat nach den 86 (?) Länderpavillons am Arsenal. Ileana wurde als I.Sch. in Bukarest geboren, heiratete später Leo K. den wir als Leo C. kennen und der ihr anstatt eines Ringes ein Bild von M. schenkte! Noch später heiratete sie S. und wurde unter dessen Namen als Ileana S. sehr bekannt in kunst (handels-)interessierten Kreisen, zumal sie auch Sol L.W. bat, einen Kreis auf ihre Wohnung zu machen, den es noch geben soll. Ileana ist aber leider schon gestorben.

 

Die Kümmerleins lagen voll im Trend als sie Axel K. ihr Traumhaus präsentierten als Modell aus weißen Legosteinen. Wo die früheren Bewohner einst Kartoffeln, Möhren (=“Karotten“) und Stangenbohnen zogen, gedeihen heute Rosen, Rasen und Buchsbaumhecken. Die Stadt schrieb dem heimbauwilligen           IT – Serviceunternehmer  ein Baufenster vor, und, vielleicht darum, baute der Architekt ihm    nun nicht mehr aus Legosteinen    ein Heim aus  mehreren Häusern    mindesten zwei und noch etwas    mit sehr vielen verschiedenen Fenstern: mindestens, nach dem Foto in der FAZ, mindestens 12    zwölf verschiedene. Und darin, in den Häusern als Heim, ist es fast wie im Urlaub, auch, weil sich immer ein anderer Blick ergibt (durch die unterschiedlichen Fenster?) ein anderes Raumerlebnis    auch in dem Betonbügel in dem die Kinderzimmer und das Bad der Töchter liegt.  

 

Joseph G. nennt sich jetzt „Graben-Gritsch“  und hat den Joseph auch vom Weingutnamen gestrichen. In der anderen Wachau hinter dem Tausendeimerberg herrscht Ruhe; die Weine sind hier straffer, schlanker, kühler, dem Klima entsprechend. Macht man sich auf den Weg, steht man nach zwanzig Minuten mitten in den Weinhügeln    mitten im Veltliner, den Rebstöcken. Aber: „ . . . ohne Trockensteinmauern wären unsere Weine nicht das, was sie sind!“  Nachdem die EU den Zuschuss gestrichen hat (z.B. € 60/qm) hat mehr als ein Winzer kapituliert und seine Terrassen aufgelassen.              Und:  In einem Blumentopf am Zornberg sitzt eine Marienstatuette, dahinter ist ein Christusfresko auf Trockenstein gemalt.

 

 

Z. gibt auf! Am 20. November, dem Todestag des Diktators F. wird gewählt. Es sei „ bloß ein Datum    habe nichts zu bedeuten!“ sagt Z. nachdem er sich zu Neuwahlen entschloss. Nach dem Sozialisten S. ist das das zweite Eingeständnis des politischen Scheiterns auf der iberischen Halbinsel. Dass er, Z. , die neue Regierung nicht mehr führen werde, war ihm klar. So verhalf er auch R. zur Spitzenkandidatur der Sozialisten. Oppositionsführer R. ist nun programmatisch im Zugzwang!  -steht in unserer Zeitung?!  – Er müsse ein kohärentes (?) Wirtschaftsprogramm vorlegen. Der listenreiche und redegewandte (wie weiland O.)   R. hat nicht nur höhere Sympathiewerte  – auch das wie weiland O.!    er hat auch einen Linksruck vorbereitet. Seine Wahlversprechen . . .    anders als O.    aber der wollte sich ja auch nicht wählen lassen, in Spanien.

 

Philipp L. hat ein mehr geschäftsmäßiges Verhältnis zu van B. aber er hat kein Problem damit, dass Bastian Sch. von H.  als „Chef im Mittelfeld“ bezeichnet wird    ihm sei am Wichtigsten, dass der Kapitän vorbildliche Leistung abliefert    auch auf der linken Seite –  und so will ihn Joachim L. nun auch wieder einsetzen! Vielleicht prallt der Ball dann nochmal vom Pfosten und in´s Tor    denn dann    nein, auch schon vorher darf Philipp sich als mächtigster Fußballspieler Deutschlands fühlen.

 

Egon K. wäre noch immer das, was Erich H.s Name so akustisch reizvoll geziert hatte („Staatsratsvorsitzender Erich Honecker“) als Walter U. abgetreten und Margot H. aktiv war. Nachdem aber G. ein Weltreich aufgelöst hatte wie andere einen z.B. Suppendosenkonzern,  beeindruckte dieser Suppendosenkapitalismus mit seiner Beinfreiheit in der 450 PS Limousine die Ostdeutschen, und mit besserem Parfüm!  Immer noch besser als der penetrante Geruch nach Frittenbude, wenn alle Autos mit Rapsöl fahren. So wäre das, meint der Autor, der Egon K. usw. usw. wenn Gregor G., Otto Sch. und ein gewisser D.  (Dath?) einen Staat bildeten, wann und wo auch immer; war das nun ein Buch oder ein Film?

 

 

Frank M. weiß um das richtige Einlenken in weiten und engen Kurven    dem Spagat zwischen den Extremen: „ Drift Experience“!  Klaus D.  und seine Ingenieure  begeistern sich aber mehr für „kohlefaserverstärkten Kunststoff“    sagt Ulrich K. und glaubt wie R. immer noch, dass ein Auto aussehen muss, wie ein Auto ( was Wunder, wenn man sein ganzes Berufsleben bei einer Firma verbracht hat, die u.a. Autos baut ). Am Festhalten an dieser Firma (u.a.)  ist ja auch Herbert Q relativ reich geworden von dem man früher erzählte,  er habe in den Hügeln bei  F.a. M. das Haus eines Nachbarn, das ihm den Blick auf F. verstellte, mit dessen Einverständnis auf Rollen setzen lassen (auch schon ein „Fahrzeug“?) und zur Seite schieben lassen. „Was vorher geschah“ in diesen Hügeln, liest sich da doch wesentlich harmloser.

 

Und nochmal Fußball:  Adriano G.    Mailand    sieht sich „niedergegangen von einem Luxusrestaurant zu einer Pizzeria“ und muss damit zugeben, dass  der heimliche Glaube an die Manipulierbarkeit der Ergebnisse durch Bestechung ein Irrtum war (hat doch schon Sepp H. gesagt:     . und der Ball ist rund!“) und obwohl man es in Griechenland und der Türkei immer noch glaubt!  Da scheint doch Bruno L.´s  System für Stuttgart überzeugender, wo Mann neuerdings im Stehen bei jeder (!) Gelegenheit auf´s Spielfeld sehen kann (Frauen nicht, im Stehen!)   „Der Stadionumbau gibt“ sagt Bruno, „ seinen Profis 20 bis 30%   mehr Energie!“ . . . und dem Gegner nicht?          

 

2 0 2 9      von da ab, sagt Ray K. in New York, ist die Trennung von Mensch und Maschine überwunden! Wenn auch wir erst eingesehen haben, dass wir auch der unbelebten Natur (welch überholter Begriff ab 2029!) geistige Wesenheit zugestehen müssen      und dazu haben wir ja noch 18 Jahre Zeit! .  .  .          nein, so wird kein Schuh daraus: Es gibt schon seit 30 000 Jahren und länger den Menschen als das Tier mit dem Hammer    und nichts anderes ist das Tier mit dem Computer: man muss es nur geschwollen genug ausdrücken wie Deepark Ch. (Chopra), Michio K. (Kaku) und eben Ray K. in NewYork.

 

 

 

Er ist ein Flüchtlingskind aus dem Egerland, weder Missionar noch Journalist! Aber Josef W. hat die robuste Natur, die gewisse Stabilität. Und er hat oft genug gesehen, was Geld anrichten kann, wenn zum Beispiel das Mordopfer  in Moskau eingeäschert wird    ein ungeklärter Fall. Josef W. hat schlagzeilenkräftige Fälle geklärt, Mörder Prominenter wie Walter S. und Rudolf M. hinter Gitter gebracht! Es bleibt offen, welche Prominenten die ermordet hatten.                                                                                                                       Auf jeden Fall hat er immer ein Frühstück gehabt und ein sauberes Hemd an, wenn er aus dem Haus ging als Kind, um, heute, als Sachbuchauto, trotz über 80 000 verkaufter Exemplare nicht reich, aber bekannt zu werden    was er allerdings schon war, als er zwischendurch bei der Polizei war (Kriminalpolizei)

 

Endlich einmal Delmenhorst (das kommt doch viel zu selten vor in der überregionalen Presse!). Werner R. hat dort „Dickie Dick Dickens“ gehört und als (junger) DJ gearbeitet; später begrüßt er seine Hörer mit „Heeelllllooooo!° aber keiner kann sehen, das er mit Karohemd, Jeans und Turnschuhen dasitzt (Hat er die wohl auch für den Weg zum Funkhaus an: Turnschuhe?) Jedenfalls ist er damit nie „zur Arbeit“ gegangen, denn es macht ihm „unheimlich viel Spaß!°“ –  ist also keine „Arbeit“    und geht ja auch nicht in´s Auge (wie das Fernsehen) Jedenfalls ist Werner´s Karriere der Erfolg einer Erziehung, die ihm als Kind das  Radio vorenthalten hat bis er 14 war    in Delmenhorst.   

 

Issam hat keine Arbeit gefunden und das ist schlimm! Die Polizei schlug mit den Knüppeln auf die Zelte und riss die Plastikplanen von den Bäumen; mehrere Nächte nacheinander, bis Issam und die anderen weggingen    es gab wohl auch Prügeleien: „Aufruhr“. Besser man geht unter die Brücken für die Nächte, wenn man dort noch ein unbesetztes Versteck findet. Tagsüber stehen ihre Matratzen am Straßenrand wie Sperrmüll, sie klopfen sich gegenseitig den Staub vom Sacko, rasieren sich am Kanal    das Frankreich aus der Werbung: proppere Babies, schnelle Autos, schöne Frauen,    nur wer so aussieht, als brauche er nichts, hat, allenfalls, eine Chance, eine Chance, die Asiz, sein Freund, nicht mehr hat. Der konnte, der wollte in der dritten Nacht auf dem alten Kahn nicht mehr, ließ sich fallen und ertrank.

 

Ein  langes Leben lag zwischen den bizarren Wutanfällen mit, denen er auf seinen „Rauswurf“    den das war es tatsächlich    reagierte, und der Leipziger Mansarde in der Walter U. Kind war in Sachsen; die Sprache hat er sich erhalten. Mit Nikita C. verband ihn eine Männerfreundschaft (?) seitdem sie gemeinsam vor Stalingrad Weihnachten gefeiert hatte, die beiden künftigen Staatenlenker.  Eine grandiose Aufgabe hatte auf ihn gewartet: er war der Einzige, der jemals einen deutschen Staat gegründet hat. Wilhelm P. hielt ihm die Steigbügel, Erich H. nahm ihm später die Zügel aus der Hand    dazwischen lag sein Parforceritt, sein Leben, seine Mauer entstand und sein Todeszaun    26 Jahre DDR, doppelt so lange als Adolfs Reich!  

 

Und aus ähnlichen Welten:  „Menschlichkeit hat in der Erwartung der Hinrichtung alle Unterwürfigkeit abgelöst!“ Liao Yiwus Zeugnis aus den Todeszellen Chinas    der freiwillige Feuertod für die Freiheit auf dem Wenzelsplatz in Prag    die wenigen Schritte mit der Aktentasche unter dem Arm  an den „Lagetisch“ in der Wolfsschanze        ich wollte fortfahren, aber es erweist sich diese Methode, Pathos lächerlich zu machen, als völlig unangemessen, wo sich die Würde des Menschen als unantastbar zeigt    Schweige!

 

 

 

 

 

Zeitungsmeldungen verarbeitet zu  „Plagiatagen“      anstatt „Reportagen“ –  nach Passagen aus der FAZ und der ZEIT  im Sommer 2011                                 von  Eberhard Kulenkampff       Montecastello di Vibio       Poggio Altrena 5